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Gesundheitscafé Herz

Am Sonntag, den 27. Juni hat von 16 bis 18 Uhr das zweite Gesundheitscafé in der Ada Kantine in Frankfurt nach einer langen Pandemie-Pause stattgefunden. Wir haben uns sehr darüber gefreut und bedanken uns herzlich  beim Team der Ada Kantine für die Ermöglichung der Durchführung.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung war das Herz. Wichtig ist uns, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, sodass wir alle voneinander lernen können. Das Programm ist durch ständigen Austausch entstanden. Danke an alle, die mit Freude und Engagement mitgemacht haben!

Das Programm in Stichpunkten:

  • Begrüßung 
  • Qi Gong / Pulsmessung / Austausch
  • Obst; Kuchen und Kaffee
  • Autogenes Training (Körperreise)

Unter Pandemie-Bedingungen fand die Veranstaltung draußen im Hof statt, wo drei große Pavillons aufgebaut waren. Bei jedem Zelt wurde das Programm kurz vorgestellt. Anschließend fanden die ersten drei Aktivitäten gleichzeitig statt.

Wie im letzten Gesundheitscafé hat Nicole wieder einen Qi Gong-Workshop angeboten. Ziel war es, ganz viele Teilnehmende auf eine wundervolle Reise zur Ruhe und Selbstliebe mitzunehmen. Mehrere Male lud sie die Teilnehmenden ein, ihre Aufmerksamkeit auf das Schlagen ihrer Herzen zu lenken. Durch sanfte und harmonische Körperbewegungen und ein großes Lächeln sorgte sie für eine super Atmosphäre. Die Resonanz der Teilnehmerschaft war durchweg positiv.

In Clara H’s Workshop stand die Selbsteinschätzung der Herzbelastung bei Bewegung im Mittelpunkt. Dabei wurde zunächst das Pulsmessen am Handgelenk geübt. Anschließend konnten die Teilnehmenden die Veränderung des Pulses bei verschiedenen Aktivitäten selbst beobachten.

Im Workshop “Austausch” bildete Lutz Zweiergruppen und gab ihnen Impulse, sich dem Thema Gesundheit selbst im Diskurs zu nähern. Interessante Diskussionen mit Zustimmungen und Gegenmeinungen drehten sich darum, was man als Gesundheit definiert, wie und ob Gesundheit für alle Menschen erreichbar ist und welche Umstände Gesundheit erreichbar machen können.

Nach diesen intensiven Aktivitäten wurde eine Pause gemacht, wo Kuchen und Obst sowie Getränke serviert wurden. In dieser Zeit konnten die Teilnehmenden sich weiterhin das Informationsmaterial anschauen, das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Herzstiftung und dem Gesundheitsamt Frankfurt kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Sehr beliebt waren die Herz-Tagebücher der deutschen Herzstiftung und die Bewegungs-Karten der BZgA.

Als Abschluss kamen wir alle mit einer Körperreise zur Ruhe. Das Autogene Training wurde durch die Unterstützung der kabellosen Kopfhörer vom Planet Earth Movement Freiburg schon im Vorfeld aufgenommen und musste somit nur noch abgespielt werden. Dadurch konnten wir es alle vor Ort genießen. So wie Nicole mit entspannten Körperbewegungen den Workshop begann, schloss die Stimme von Clara C diese wertvolle Erfahrung ab, die uns das Herz berührt und beruhigt hat.

Wir bedanken uns sehr für die Bilder bei der Fotografin Michelle Spillner und der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt, die die Aufnahmen ermöglicht hat und das Gesundheitscafé mit dem Stadtteilbotschafter-Programm unterstützt.

© Stiftung Polytechnische Gesellschaft (Michelle Spillner)

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Das Gesundheitscafé findet wieder statt!

Alle sind willkommen, wir freuen uns auf euch!

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Umweltschutz ist Gesundheitsschutz

Zu Beginn der Corona-Krise strömten die Menschen in die Parks. Alle wollten die grüne Natur, die Luft und die Vogelstimmen genießen. Zeit in der Natur und Bewegung draußen ist wichtig für unsere mentale und körperliche Gesundheit.

Doch es sind nicht nur allein Parks und saubere Luft, die wichtig für unsere Gesundheit sind, sondern noch viel mehr. Unsere Gesundheit hängt stark mit der Gesundheit unserer Umwelt zusammen. Die Natur, das Klima und die Luft um uns herum sind nicht nur unsere ‚Umwelt‘, sondern vor allem die Basis für unser Leben und unsere Gesundheit. Artensterben, Klimakrise und Luftverschmutzung betreffen nicht nur Vögel, Käfer und Eisbären, sondern uns Menschen.  Die Klima- und Biodiversitätskrise ist somit eine Lebens- und Gesundheitskrise. 

Wir sind abhängig von der Vielfalt anderer Lebewesen. Es ist wichtig für uns, dass es sehr viele verschiedene Pflanzen, Insekten, Vögel und andere Lebewesen gibt und diese an verschiedenen Orten in einem Gleichgewicht zusammen leben. Bäume tragen zu sauberer Luft bei. Bienen bestäuben Obst und Gemüse. Moore speichern CO2 und helfen somit im Kampf gegen die Klimakrise. Pflanzen können die Basis für Medizin sein. Wenn wir die Natur zerstören bringen wir all dies aus dem Gleichgewicht. Damit schaden wir nicht nur der Umwelt sonder vor allem uns selbst und unserer Gesundheit. 

Auch Pandemien, wie Corona, hängen stark mit der Zerstörung unserer Lebensbasis zusammen. Unsere Zerstörung von Natur und Klima erhöht auch die Risiken für Pandemien. Vielfalt ist die Stärke der Natur. Wenn es viele verschiedene Lebewesen gibt, kann sich die Natur leichter wehren. Eine Krankheit kann sich nicht so schnell ausbreiten wenn es viele verschiedene Lebewesen gibt. 

Spritzmittel, Bäume fällen, Abgase, Verschmutzung und vieles mehr zerstört diese Vielfalt. Krankheiten können sich dann schneller ausbreiten. Menschen und wilde Tiere kommen sich näher, wenn wir immer mehr Lebensräume kaputt machen. Ein Virus kann dann leichter von Tieren auf Menschen übertragen werden. Wenn wir also Pandemien in der Zukunft vermeiden wollen, müssen wir Natur und Klima schützen. 

Aber es sind nicht nur Pandemien, die zeigen, dass wir so nicht weiter machen können. Ob Hochwasser oder Hitzesommer, auch in Frankfurt zeigen sich die Folgen der Natur- und Klimazerstörung. Bereits jetzt sterben jeden Sommer viele Menschen an der Hitze. Mit steigenden Temperaturen werden jedes Jahr immer mehr Menschen durch Hitze, Flut und Dürren ihr Leben und Zuhause verlieren. 

Du kannst viel tun wenn du das ändern möchtest. Was du isst, kaufst und wie du zu Arbeit oder Schule kommst macht einen Unterschied. Deine Entscheidungen haben Auswirkungen auf Natur und Klima. Noch viel mehr Auswirkungen hat aber politisches Engagement. Nicht nur bei Wahlen kannst du etwas tun. Es gibt viele Vereine, bei denen du aktiv werden kannst. Proteste, bei denen du mitmachen kannst. Oder Veranstaltungen, bei denen du mehr lernen kannst. 

Eine Übersicht an Tipps für Frankfurt gibt es hier: 

https://www.klimaschutz-frankfurt.de/#rund_um_frankfurt

https://www.frankfurt-greencity.de/de/nachhaltig-leben/

Hier mehr von Laura auf META, dem Blog des European Environmental Bureau:

https://meta.eeb.org/2020/11/05/to-save-us-from-future-pandemics-we-must-save-nature/

Von Laura H.

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Stell Dir vor…

… Du stehst in einem sommergünen Laubwald, nicht weit einer Lichtung. Die warme Sonne scheint durch das grüne Blätterdach auf Deine Haut. Du hörst das Rauschen eines nahen Bachs, den leichten Wind in den Blättern und das Zwitschern der Vögel. 

Dieses Naturbild hat in Dir wahrscheinlich schon – wenn auch nur kurz – ein Gefühl von Ruhe und Entschleunigung hervorgerufen. Kein Wunder, denn Natur hat eine beruhigende und heilsame Wirkung auf den menschlichen Körper und die Seele. Wir alle kennen diese Wirkung, fühlen uns geerdet und entspannt, wenn wir im Wald spazieren gehen. Daher verwundert es nicht, dass die Forschung die umfassende gesundheitsfördernde Wirkung des Naturerlebens in vielen Studien gezeigt hat. 

So haben Forschende festgestellt, dass wir uns selbstbewusster und besser gelaunt fühlen, wenn wir uns draußen in der Natur aufhalten. Naturgeräusche wie Wasserrauschen, Vogelzwitschern oder das Brausen des Windes senken den Stresspegel und steigern die Konzentrationsfähigkeit. Der Körper nimmt den Temperaturunterschied zu drinnen wahr und passt sich an, wodurch unser Immunsystem angeregt wird. Und es reicht schon der Anblick von Natur aus, um den Herzschlag zu senken und Kopfschmerzen zu reduzieren. In Japan nutzt man diese heilsame Wirkung sogar schon medizinisch. Hier verschreiben Ärzt*innen ihren Patient*innen das sogenannte „Waldbaden“, also ausgedehnte Spaziergänge und körperliche Aktivität im Wald

Leider nimmt die Menge der Natur um uns herum immer stärker ab. Gerade in großen Städten wie Frankfurt fehlen Naturräume wie Wälder und Felder, und wir sind stattdessen umgeben von Beton, Autos, Flugzeugen, Abgasen und Lärm. Für mich, die ich in einem Vorort einer mittelgroßen Stadt aufgewachsen bin, war das anfangs eine riesige Umstellung. Vor meinem Fenster sind nur wenige Bäume, dafür viele parkende Autos. Man hört die Flugzeuge und den Verkehr, der von hier zur Autobahn geht. 

Aber auch in Frankfurt kann man Natur finden und erleben. In Niederrad gibt es den Stadtwald, das Licht- und Luftbad oder den Elli-Lucht-Park. Hier tanke ich meine tägliche Dosis an Natur. Auch in anderen Stadtteilen finden sich schöne Parks, wie den den Niddapark bei Ginnheim oder den Alte Flugplatz bei Bonames, wo ich früher gewohnt habe. Eine Übersicht gibt es hier (https://www.frankfurt-tourismus.de/Entdecken-und-Erleben/Sport-und-Freizeit/Gruenanlagen-in-Frankfurt). Diese Parks lassen sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen.

Mitten im zweiten Corona-Wellenbrecher, wo die Tage kurz sind, ist Zeit in der Natur, ist Waldbaden noch wichtiger. Spazieren gehen durch Wiesen, Wald, Park oder Feld tut Körper und Geist gut. Die Wintersonne genießen, das sorgt für gute Laune. Zum Glück werden die Tage nun endlich wieder länger. Selbst in der Dämmerung kann sich der Spaziergang noch lohnen: Dann kann man das Abendkonzert der Vögel genießen. Das findet trotz Corona-Beschränkungen jeden Abend statt, sogar gratis für uns alle. 

Also, worauf warten wir noch? Raus mit uns – und wenn es nur zum “Waldbaden light” für ein paar Minuten im kleinen Nachbarschaftspark um die Ecke ist.

Von Annika F.

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Für mehr Zuversicht und weniger Zweifel

In Frankfurt hängen Aufkleber mit der Aufschrift „Zweifel“. Als ich das erste Mal einen dieser Aufkleber entdeckt habe, habe ich kurz gelacht und mich ertappt gefühlt, weil ich tatsächlich in diesem Augenblick an mir wegen irgendwas gezweifelt habe. Durch den Aufkleber ist mir in diesem Moment das Zweifeln bewusst geworden. 

Wahrscheinlich wissen wir meistens selbst, dass zu viel Zweifel uns nicht guttut. Es führt zu Stress und macht uns unruhig. Gerade während des Corona-Lockdowns, wenn viele Kontakte und Aktivitäten wegfallen, verbringen wir mehr Zeit mit unseren Gedanken. Wir sehnen uns nach mehr Zuversicht. Wieviel einfacher wäre das Leben.

Auch wenn schier alles durch ein Virus gesteuert wird, unsere Gedanken können wir selbst steuern. Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Moment um genau das zu trainieren. Wir können üben, unsere Sicht auf Positives zu richten. 
Ich wäre für zusätzliche Aufkleber mit der Aufschrift „Zuversicht“.

Von Clara H.